Alles über Epilepsie...
         
    Epilepsie ist eine chronische Erkrankung des zentralen Nervensystems. Bei einer Epilepsie ist das sonst so genau abgestimmte Nervensystem gestört - Gruppen von Nervenzellen geben unkoordiniert in schneller Folge Signale an die Muskeln ab, ohne damit eine sinnvolle, dem Willen unterliegende Bewegung zu bewirken.

Das Ergebnis sind Muskelkrämpfe, die der Betroffene nicht steuern kann und die zu ungezielten, schnellen Bewegungen führen. Dabei ist es möglich, dass im Laufe des Krampfgeschehens immer mehr Nervenzellen - und damit immer mehr Muskelgruppen - mit einbezogen werden.

Das Erscheinungsbild von epileptischen Anfällen kann sehr unterschiedlich sein - es reicht von leichten Muskelzuckungen über kurze Bewusstseinsstörungen bis hin zu großen Krampfanfällen.
 
         
         
 

Weltweit sind ca. 0,5 - 1% der Menschen an Epilepsie erkrankt - unabhängig ihres Alters, Geschlechts und ihrer sozialen Herkunft. Für Niedersachsen bedeuten dies 40.000 - 80.000 Betroffene.

Epilepsien bedürfen der medizinischen Diagnose und Behandlung und sind in der Regel mit Medikamenten gut behandelbar.

Neben den medizinischen Symptomen und möglichen rechtlichen Fragestellungen kommt es häufig auch aufgrund von Unwissenheit und Vorurteilen der Umwelt zu psychischen und sozialen Problemen. Da diese für die Betroffenen oftmals belastender sind als die Krankheit selbst ist auch hier Hilfe und Unterstützung nötig.

Aus diesem Grund finden Sie hier neben allgemeinen medizinischen Informationen auch vielfältige Informationen zu möglichen psychosozialen Probleme die durch eine Epilepsie entstehen können.

   
         
 
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