1996 legte das Epilepsiekuratorium
erneut einen Bericht vor und stellte einen Mangel an fachspezifischer
Sozialarbeit fest, insbesondere für Menschen in ambulanter
Behandlung. Dieser Mangel besteht leider auch weiterhin. Regionale
und möglichst wohnortnahe Beratungs-
und Unterstützungsangebote
speziell für Menschen mit Epilepsien in ambulanter Behandlung
gibt es zur Zeit nur in Bayern, Hessen, Niedersachsen und
Sachsen.
Um in Niedersachsen den Anspruch an eine ganzheitliche und
multiprofessionelle bzw. interdisziplinäre Behandlung zu erfüllen,
hat der niedersächsische Landesverband der Selbsthilfe, die
Interessengemeinschaft
Epilepsie Niedersachsen gem. e.V.
,
im April 2002 die Epilepsie-Beratung Niedersachsen ins Leben
gerufen. Die Beratungsstelle ist mit einer Diplom Sozialpädagogin
besetzt.
Für den Vorstand der Interessengemeinschaft bedeutet dieser
Schritt viel Arbeit und Enthusiasmus, denn die Organisationsabwicklung
wird ausschließlich ehrenamtlich geleistet. Finanziell machen
die Aktion
Mensch ,
die Landesverbände der Krankenkassen, die Interessengemeinschaft
Epilepsie Niedersachsen gem. e.V. und weitere Spender diese
Form der Beratung für anfallskranke Menschen und ihre Angehörigen
in Niedersachsen möglich.
Um dieses wichtige Angebot für Menschen mit Epilepsie auch
in Zukunft anbieten zu können, ist die Epilepsie-Beratung
Niedersachsen auf Spenden
angewiesen.
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